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Fenchel hat Saison

Der Fenchel sieht nicht nur hübsch aus und duftet aromatisch, er steckt auch voller Vitalstoffe wie Kalium, Kalzium, Eisen, Betacarotin, B-Vitamine (außer B12), Vitamin C und E. Den Duft bekommt der Fenchel von einem hohen Anteil an ätherischen Ölen. Diese sind für die gesundheitlichen Heileigenschaften des Fenchels verantwortlich. Sie unterstützen die Verdauung, wirken entzündungshemmend, stärken den Magen, fördern die Durchblutung und regen die Leber- und Nierentätigkeit an. Beim Kochen verflüchtigen sich die ätherischen Öle allerdings. Fenchel enthält außerdem Östrogene und wirkt dadurch unterstützend bei Wechseljahresbeschwerden.

Probiere doch mal den Fenchel– Grapefruitsalat!

2 kleine Fenchelknollen waschen, halbieren, Strunk entfernen und längs in feine Scheiben schneiden. Von einer großen Grapefruit (oder Orange) die Schale inklusive des Häutchens abschneiden und die Filets entnehmen.

1 TL Fenchelsamen in einem Mörser zerstoßen und mit 1/2 TL Ahornsirup, 1 EL Senf, 1 Prise Kristallsalz, schwarzen Pfeffer, 1 EL Himbeeressig, Grapefruitsaft (aus der Schale) und 2 EL Olivenöl zu einer Marinade verrühren.

Mit Brunnenkresse garniert servieren.

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Ein leckeres getreidefreies Brot für den Darm

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80% des Immunsystems sitzen bekanntlich im Darm. Das Darmschmeichlerbrot ist für das Verdauungssystem sehr wirksam. Diese glutenfreie Variante fördert die Verdauung, schützt die Darmschleimhaut und trägt zur Entgiftung des gesamten Verdauungssystems bei. Das Brot ist wunderbar schnittfest, saftig und mild-aromatisch.

100 g Hirse, 60 g Quinoa, 100 g Leinsamen geschrotet malen. Dazu 2 EL Flohsamenschalen-Pulver, 2 EL Chiasamen, 65 g Walnüsse (gehackt), 135 g Sonnenblumenkerne geben. Außerdem 1 TL Kristallsalz, ½ TL Fenchel, ½ TL Koriander, ½ TL Kreuzkümmel, 1 TL Kokosblütenzucker, 1 EL Kokosöl. Alles gut vermischen und 450 ml lauwarmes Wasser einrühren. Die Masse in eine Kastenform geben und 1 Stunden abgedeckt ruhen lassen. Dann in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad 50 Minuten backen. Ich nehme eine Silikonbackform, damit ich nicht einfetten muss und backe das Brot die letzten 20 Minuten ohne Form zu Ende.

Ich schneide das abgekühlte Brot in Scheiben und friere diese dann ein. Die einzelnen Scheiben kommen gefroren in den Toaster und tauen dort auf. Die leicht angerösteten Kerne machen das Brot noch schmackhafter.

Viel Freude beim Ausprobieren!

Saisonales Gemüse schmeckt, ist gesund und spart Transportwege


Mein Tipp: Weißkohl-Hirse-Bratlinge
(stärkt die Abwehrkräfte und die Darmflora)


280ml Gemüsebrühe (hefefrei) in einem Topf aufkochen und die Hirse einrühren. Auf
niedriger Stufe ca. 10 Min. leicht köcheln lassen. Dann 30 Min. quellen lassen und kurz
ausdämpfen lassen.
200 g Weißkohl waschen, Strunk entfernen und fein schneiden, dann mit 3 EL Dinkel
Paniermehl, 2 EL Kartoffelstärke und Sojasauce in eine Schüssel geben. Sobald die Hirse
etwas abgekühlt ist, diese dazugeben und mit einem Holzlöffel vermengen. Mit Salz und
Pfeffer abschmecken. Aus der Hirse-Masse Bratlinge formen und im Sesam (6 EL Sesam,
ungeröstet) wenden. Dann in die Pfanne mit Erdnussöl geben und auf mittlerer
Stufe jede Seite ca. 4 Min. anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zum Abtropfen auf
das Küchenpapier legen.


Lasst es Euch schmecken!

Die ersten Sprieße von Löwenzahn, Brennnessel und Co. sind sichtbar.

Die Zeit zum Wildkräutersammeln rückt näher.

 

Wildkräuter zeichnen sich dadurch aus, dass sie hervorragend

ohne die Pflege des Menschen gedeihen, was bei Kulturpflanzen

eher selten der Fall ist. Wildkräuter sind extreme Überlebens-

künstler. Oft trotzen sie langen Dürreperioden genauso wie

schlechten Bodenverhältnissen.

Wildkräuter sind also robust, widerstandsfähig, vor Gesundheit

strotzend und äußerst lebensfroh. Alle diese Eigenschaften

übertragen sie jenem, der sie isst.

 

Wildkräuter schmecken lecker in Smoothies, Salaten oder in einer

Avocado Creme.

 

Das Fruchtfleisch von 2 Avocado, 1 gehackte Zwiebel, 1/2 Knoblauchknolle gehackt und je eine Handvoll gehackte Wildkräuter (Gundermann - gut für die Lunge, Löwenzahn - gut für die Leber, Brennnessel - gut für´s Blut) und etwas Salz mit einem Pürierstab zu einer breiigen Masse pürieren. Dann auf´s frisch gebackene Brot, hmmmm… lecker…

 

Gemüse aus der Region spart lange Anfahrtswege und ist somit umweltfreundlich und frisch.

Ofengemüse aus Kartoffeln, Pastinaken, Möhren und Knollensellerie bieten sich zu dieser Jahreszeit besonders an.

Probiere doch mal Kräuter-Fritten aus Wurzelgemüse!

1,5 kg Wurzelgemüse schälen und zu „Fritten“ schneiden, 5-7 Minuten in Wasser kochen, dann das Gemüsewasser abgießen. 2 EL Kokosöl, 1TL Salz 2 EL Knoblauch gehackt und Kräuter nach belieben (Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian je 1TL) hinzufügen und mit geschlossenen Deckel kräftig durchschütteln.

„Fritten“ auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad goldgelb (ca. 20-25 Minuten) backen. Zwischendurch mal wenden.

Guten Appetit!

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