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Isoglukose

Seit die Lebensmittelindustrie vermehrt Isoglukose verwendet, empfinde ich gekaufte Naschereien, gerade zu Weihnachten als fürchterlich süß und weiß auch um ihre krankmachende Wirkung.

Isoglukose ist ein Sammelbegriff für Zucker aus Mais, Weizen oder Kartoffeln. Hierunter fallen Glukose-Fruktose-Sirupe und Fruktose-Glukose-Sirupe. Sie haben eines gemeinsam: es handelt sich um Zucker mit verschiedenen Anteilen an Glukose und Fruktose. Auch Haushaltszucker besteht aus diesen beiden Zuckern, liegt alledrings als Zweifachzucker vor. In der Isoglukose liegen diese als Einfachzucker, also getrennt voneinander vor. Im Haushaltszucker entfallen 50% auf Glukose und 50% auf Fruktose. In der Isoglukose liegen beide Zucker in unterschiedlichen Verhältnissen zueinander vor. Das Verhältnis der Zucker zueinander lässt sich im Herstellungsprozess gezielt steuern und die Süßpräferenz steigern. Da heißt, unsere Geschmacksnerven gewöhnen sich immer mehr an die Süße und wir werden regelrecht süchtig danach. Die Hunger-Sättigungs-Regulation wird ebenfalls gestört.

Ich habe angefangen zu experimentieren. Antony William hat mir mit seinen Büchern wie Medical Food Anregungen gegeben.

Zu Weihnachten möchte ich meine eigene Kuchenkreation vorstellen:

Apfel-Kokos-Zimt Kuchen

4 Bananen zu einem Brei musen, 2 Tassen Hafermehl (ich nehme Haferflocken glutenfrei und mahle diese selbst), 1 Tasse Chiasamen, 240ml Ahornsirup, 4 EL Zitronensaft, 1 EL Zimt, 1 TL Salz, 1 TL Backpulver oder Natron. Alles vermengen und 2 kleingeschnittene Äpfel (mit Schale) unterrühren.

Alles in eine kleine Silikonform geben und mit Kokosnussraspeln bestreuen.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Umluft ca. 60 Minuten backen.

Statt Äpfel kannst du auch Blaubeeren oder Birnen nehmen.

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