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Die Rauhnächte sind eine wunderbare Möglichkeit, Dich bewusst und tief auf Dich selbst einzulassen. Vergehen und Werden sind gegen Ende des Jahres so präsent wie sonst selten über das Jahr hinweg. Das alte Jahr vergeht und das neue Jahr beginnt.

So bietet sich diese Zeit förmlich dazu an, Innenschau zu halten und sich Fragen zu stellen wie: Was nehme ich mit ins neue Jahr und was ist es nun an der Zeit loszulassen?

In diesen 12 Nächten, die nicht einfach „nur ein alter Brauch” sind, sondern eher ein kosmisches Naturereignis, das sich jährlich wiederholt, wird Bilanz gezogen; es wird abgewogen und geprüft. Man sagt, die Fäden des Schicksals würden in dieser Zeit neu gesponnen und es könnte nun neu ausgehandelt werden.

Die Nacht der Wintersonnenwende, meist am 21. Dezember, ist die längste Nacht des Jahres. Von nun an werden die Tage langsam wieder länger. Der energetische Rhythmus in der Natur ändert sich und das Licht obsiegt über die Dunkelheit. Das Licht in uns allen wird sozusagen neu geboren. Es kann nun viel Heilung geschehen.

Viele Sagen und Geschichten ranken sich um diese geheimnisvollen Rauhnächte. Man nennt sie auch Nächte außerhalb der Zeit. Das mag unter anderem daher rühren, dass ein Sonnenjahr mit 365 Tagen berechnet wird, ein Mondjahr jedoch nur mit 354 Tagen. Dazwischen besteht ein Unterschied von 11 Tagen und 12 Nächten, die daher etwas Mystisches an sich haben. Noch heute werden der lunare wie auch der solare Kalender in verschiedenen Religionen und Regionen unserer Welt zur Orientierung im Jahr und in der Zeit benutzt.

Grundsätzlich sind die Rauhnächte aber einfach Tage und Nächte, in denen es sich lohnt, sich auf sich selbst einzulassen und in Frieden zu kommen mit allem, was ist.

Sich in vollem Bewusstsein auf sich selbst einzulassen, ist eine machtvolle Praxis, die viel in Dir bewirken kann. Ich will sogar behaupten, dass dieser Moment Deiner Bewusstheit sehr viel in Dir auslösen wird.

Wenn Du also aufmerksam und bewusst BEI DIR bist, dann wird Dir sehr Vieles einfach zufließen. Den Moment, den wir erleben – diesen einzigen realen Moment, in dem wir in der Regel weder Probleme noch Herausforderungen zu meistern haben – zu würdigen, indem wir ihm unsere volle Aufmerksamkeit schenken, ist eine Ehrerbietung an das Leben und somit an uns selbst. Ja, gar an die ganze Schöpfung. Denn ich denke, Du erinnerst Dich: Energie folgt der Aufmerksamkeit … Genieße es! (Adriana Meisser)

Beginnt: in der Nacht zum 25.12.22          

Endet: in der Nacht zum 06.01.23

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