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Bitterstoffe – warum sie so wichtig sind

Gute Medizin schmeckt bitter heisst ein Sprichwort und deutet schon darauf hin, dass bittere Dinge allerhöchstens als Medizin akzeptiert werden, aber sicher nicht als Lebensmittel. Das ist schade, da gerade Bitterstoffe ganz herausragende Wirkungen auf unser Wohlbefinden haben.

Bitterstoffe regen die Verdauung an

Sie fördern den gesamten Verdauungsprozess und beeinflussen auf diese Weise in höchstem Masse alle anderen Körperfunktionen. Denn nur mit einer gesunden Verdauung können Nähr- und Vitalstoffe perfekt absorbiert und jede einzelne Zelle optimal versorgt werden.

Kaum Bitterstoffe in der modernen Ernährung

Bitterstoffe nehmen in der traditionellen Medizin einen wichtigen Stellenwert ein. Die Erfahrung mit Bitterstoffen über viele Jahrtausende hinweg lehrte, dass diese Substanzen direkt und ohne Umwege zu Gesundheit, Viatalität und nicht zuletzt Langlebigkeit führen.

Vermutlich trägt sogar die mittlerweile fast vollständige Abwesenheit von Bitterstoffen in unserer heutigen Ernährung massgeblich zu vielen inzwischen weit verbreiteten Gesundheitsbeschwerden bei.

Chiccore

 

 

Meine Empfehlung:

Chiccorésalat   

Zutaten:

250g Chiccoré
1 Apfel
80g Camembert
1 EL Leinöl
Ingwerpulver

Alles klein schneiden und mit etwas Ingwerpulver und dem Öl vermischen.

Dazu passt auch Pumpernickel.

Guten Appetit!

 

 

Schön anzusehen solch ein Weizenfeld, doch aus unseren Küchen sollte dieses goldgelbe Korn immer mehr verschwinden.
Brot, Brötchen, Gebäck, Kuchen, Pasta, Pizza– Weizen ist in unserer Nahrung allgegenwärtig. Doch ist er auch gesund?
In der 2.Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das  Getreide genetisch so verändert, dass es mit dem Urweizen nicht mehr viel gemein hat.
Der „neue Weizen“ macht dick, fördert Diabetes und den Alterungsprozess,   schädigt Herz und Hirn und ist schlecht für die Haut.
Buchtipp: WEIZENWAMPE von Dr.med. William Davis
 
Du möchtest dennoch nicht auf deine Sonntagsbrötchen verzichten?  
         
Dann probiere mal die Flötchen!
Zutaten: 150g Mandelmehl, 25g Flohsamenschalen gemahlen, 1Prise Salz, 150 ml heißes Wasser, 3 Eiweiß
Das Mandelmehl mit den Flohsamen und dem Salz verrühren. Die 3 Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter heben. Dann langsam und unter rühren 150 ml heißes Wasser dazugeben und rühren, bis es eine breiige Masse ist.
Den Ofen (Umluft 150°C) vorheizen. Aus dem Teig z.B. mit einem Esslöffel 6 kleine Brötchen formen und in 45 Minuten goldbraun backen. 
Die Flötchen kann man einfrierren und wieder aufbacken, sie halten sich aber auch im Kühlschrank gut eine Woche.

Verzicht macht Sinn - extremer Verzicht nicht

Lange galt für Salz in der Nahrung: Je weniger, desto besser. Doch diese Faustregel könnte für die meisten Menschen eher gefährlich sein. Klar ist, dass zu viel Salz den Druck in den Blutgefäßen ungesund ansteigen lässt. Doch in den letzten Jahren zeigte eine Reihe von Studien, dass zu wenig Salz auch nicht gesund ist. Eine neue Untersuchung legt jetzt sogar nahe, dass zu wenig Salz selbst für Menschen mit hohem Blutdruck schädlich sein kann.

Ein internationales Forscherteam wertete Daten von 133 118 Studienteilnehmern aus 49 Ländern aus. Die statistische Analyse zeigt, dass niedriger Salzkonsum von weniger als 7,5 Gramm am Tag zu mehr Herzinfarkten, Schlaganfällen und insgesamt mehr Toten führt als eine durchschnittliche Salzaufnahme. Dabei war es gleichgültig, ob die Studienteilnehmer erhöhten Blutdruck hatten oder nicht.

Die gängige Empfehlung für Bluthochdruckpatienten, so wenig Salz wie möglich zu essen, wird durch diese Untersuchung infrage gestellt. "Unsere Daten zeigen klar, dass es für Menschen mit Bluthochdruck wichtig ist, ihren Salzkonsum zu reduzieren", sagt Mente. Extrem niedrige Salzmengen seien aber nicht gesundheitsfördernd. Das richtige Maß liegt laut Mente für alle Menschen irgendwo zwischen 7,5 und 15 Gramm Salz am Tag. Bei Bluthochdruck sollten die 15 Gramm laut Mente aber noch weniger überschritten werden als bei normalem Druck in den Adern. Ein Zuviel sei für Bluthochdruckpatienten noch gefährlicher als für die Normalbevölkerung.

Vollkommen eindeutig ist, dass der Blutdruck durch salzarme Kost sinkt, weshalb die WHO auch sehr niedrige Höchstwerte für die tägliche Dosis Salz ansetzt, nämlich fünf Gramm - etwa soviel wie in hundert Gramm Schinken. In einer Pizza ist meist mehr.

Doch es gibt eben auch die Studien, die zeigen, dass zu wenig Salz ebenfalls nicht gesund ist. Eine Untersuchung ergab etwa, dass Studienteilnehmer, die weniger als sechs Gramm Salz täglich aufnahmen, oft ein kürzeres Leben hatten als Normalesser. Erst oberhalb von 13 Gramm Tagesdosis stieg die Sterblichkeit wieder. Zu wenig Salz führe zur vermehrten Ausschüttung einiger Hormone, was die Vorteile des erniedrigten Blutdrucks wieder aufhebe, erklärt Mente. Weltweit sterben dennoch mehr Menschen durch zu viel als durch zu wenig Salz. Verzicht ist also nicht unsinnig. Mente mahnt jedoch, es nicht zu übertreiben. "Vor allem Menschen mit Bluthochdruck und hohem Salzkonsum sollten zur Reduktion bewegt werden", lautet das Fazit seines Teams im Fachblatt Lancet. Noch schwieriger als die richtige Menge festzulegen ist es, dem weißen Streugut aus dem Weg zu gehen. 80 Prozent der täglichen Salzmenge kommen versteckt in Brot, Käse, Wurst, Kantinenessen und Fertigprodukten. Deshalb fordern Ernährungsmediziner endlich verbindliche Vorgaben für die Industrie.

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